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Kommentar zu IT-Budgetkürzungen

Zweimal nachdenken, bevor man einmal schneidet

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Die Methode, eine funktionierende Lösung durch eine andere zu ersetzen, wurde von den großen Anbietern plattenbasierter Lösungen energisch beworben. Dennoch können es sich die Unternehmen nicht mehr leisten – zumal ja Band und Festplatte aufgrund ihrer Bauweise unterschiedliche Anforderungen erfüllen –, auf diese Weise Geld zu verschwenden oder einfach auf eine gute Technologie zu verzichten.

Eine Technologie, die ohne Weiteres dahingehend verbessert werden kann, dass sie das Kriterium Notfallwiederherstellung und andere Bedürfnisse des Unternehmens erfüllt. Festplatte und Band müssen nebeneinander bestehen. Nichtsdestotrotz müssen die Probleme, die in vielen Fällen bei Band-Umgebungen auftreten, vorausschauend und erfolgreich behandelt werden, um die Effizienz des Datensicherungssystems gewährleisten zu können.

Letzten Endes ist es so, dass die Datenmenge unabhängig von der Wirtschaftslage weiterhin ansteigt und die Storage Administratoren daran gemessen werden, wie gut es ihnen gelingt, alle Daten zu verwalten und wiederherzustellen.

Wenn es darum geht, die Anschaffungskosten für neue Technik zu senken, älteres Equipment beizubehalten und den Energieverbrauch zu reduzieren, können sich die Administratoren auf den weitestgehenden Verzicht auf arbeitsintensive Speicher- und Backup-Strategien konzentrieren, um beinahe sofort Einsparungen zu erzielen.

Dennoch scheuen sich Manager, die Kostenmanagement, Business Continuity, Notfallwiederherstellung und Compliance ernst nehmen, auch angesichts minimaler Personalressourcen und hoher Outsourcing-Raten, davor, die Datensicherung komplett auf ein anderes System umzustellen.

Es stellt sich also die Frage: Warum soll man sich vom bisherigen System trennen, wenn es doch einfacher und kostengünstiger ist, dieses System zu optimieren?

VORHANDENE SYSTEME LÄNGER NUTZEN

Bis vor wenigen Jahren war das proaktive Monitoring von Band-Umgebungen für die Anbieter von Datensicherungssystemen kein Thema, da die Unternehmen stets ihre Bereitschaft signalisierten, einfach immer die modernste Technik neu oder Upgrades dafür zu kaufen, in der Hoffnung, dass sich dadurch Probleme lösen würden.

Dieser Weg ist aber angesichts der derzeitigen Wirtschaftslage nicht mehr gangbar: Man kann nicht ins Dunkle feuern und hoffen, das Ziel zu treffen. Jetzt gilt es vielmehr, die bestehenden Umgebungsbedingungen genau zu untersuchen, die kritischen Bereiche zu erkennen und die zugrunde liegenden Probleme zu lösen. Mit anderen Worten: Zweimal messen, einmal absägen.

Wenn ein Unternehmen die Verbesserung seiner Band-Umgebung plante, lief es üblicherweise so, dass man die Probleme diskutierte und sich die Lösungen der Bandsystem-Anbieter anhörte. Dabei ist natürlich klar, dass die Bandsystem-Anbieter die Anschaffung weiterer Tape-Librarys und die Aufrüstung der Datensicherungsumgebung durch neue Laufwerke empfehlen.

weiter mit: Tape-Effizienz braucht Monitoring

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