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Kommentar zu IT-Budgetkürzungen

Zweimal nachdenken, bevor man einmal schneidet

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Tape-Effizienz braucht Monitoring

Einige dieser Empfehlungen werden die Storage Administratoren, je nach den sich herausbildenden Anforderungen, zwar schließlich ins Auge fassen müssen. Fakt ist jedoch, dass die meisten Administratoren, die neue Tape-Monitoring-Tools einsetzen, feststellen, dass sie bisher nur einen Bruchteil ihrer vorhandenen Band-Umgebung genutzt haben.

Es ist keine Seltenheit, dass in einer Tape-Library mehrere Laufwerke monatelang ungenutzt bleiben und die Laufwerke, die genutzt werden, im Durchschnitt einen Datendurchsatz haben, der nur einem Bruchteil ihrer nativen Datenrate entspricht. Kein Wunder also, dass viele Unternehmen durch die extrem ineffiziente Nutzung ihrer Bandressourcen ihr maximales Backup-Zeitfenster erreichen oder überschreiten.

In vielen anderen Netzwerkbereichen werden Monitoring-Tools und -Lösungen zur Überwachung der Aktivität, der Effizienz und der allgemeinen Leistungsfähigkeit eines Systems eingesetzt. Diese Tools und Lösungen müssen sich nun auch bei der Datensicherung durchsetzen. Bei einer Umsetzung der entsprechenden Lösungen (die in vielen Fällen auch als Services angeboten werden) können den Unternehmen jene Daten bereit gestellt werden, die sie benötigen, um die richtigen wirtschaftlichen Entscheidungen zu treffen.

Insbesondere bei Band-Subsystemen müssen Tools implementiert werden, die in der Lage sind, die Lese-/Schreibfehler mit den Bandlaufwerken und den Bändern in einen Zusammenhang zu setzen, um die Fehlerursache zu ermitteln. Darüber hinaus gilt es, die Echtzeit-Auslastung und -Leistungsfähigkeit der Bandlaufwerke zu messen und die Lesbarkeit der auf Band gespeicherten Daten zu verifizieren.

Viele Fehlerursachen, aber immer derselbe Schuldige

Eines der ärgerlichsten Probleme bei der Bandsicherung stellt die große Zahl der Faktoren dar, die für einen Fehler verantwortlich sein können: Da wären die Bandmedien, das Bandlaufwerk, die Library, das Netzwerk und der Backup- bzw. Daten-Server, die den Fehler verursachen können. Die berühmte Henne-Ei-Frage lautet im Kontext der Bandsicherung: „Was hat den Fehler verursacht? Das Band oder das Bandlaufwerk?“

Zu häufig ersetzen die IT-Verantwortlichen das Band, da es die Komponente ist, die sich am leichtesten austauschen lässt, und hoffen, dass sich das Problem dadurch erledigt hat. Untersuchungen belegen jedoch, dass in vielen, wenn nicht gar in den meisten, Fällen die Ursache des Fehlers bei einem oder mehreren der Laufwerke liegt.

Es ist ziemlich schwierig, die betreffenden Laufwerke zu finden, da es durchaus sein kann, dass das defekte Laufwerk ein Band beschrieben hat, und ein anderes Laufwerk das Band später, mitunter erst nach vielen Monaten, nicht lesen konnte. Da sich dieses Problem über so lange Zeit erstreckt und mit der Zeit auch noch verstärken kann, ist es für ein Unternehmen unerlässlich, alle an den Schreib-/Lesevorgängen beteiligten physischen Systeme zu überwachen.

weiter mit: Jeder Softerror senkt Datendurchsatz

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