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Marktentwicklung Gaming-Hardware Bitkom: Steigende Preise bremsen Hardwarekäufe im Gaming-Segment

Von Bernhard Lück 1 min Lesedauer

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Steigende Preise für Halbleiter und Chips wirken sich zunehmend auf die Gaming-Branche aus. Laut Digitalverband Bitkom hat gut ein Drittel der deutschen Gamerinnen und Gamer in diesem Jahr geplante Hardware-Käufe verschoben. Am stärksten betroffen sei der Bereich Arbeitsspeicher.

Die aktuellste Konsole, eine neue Grafikkarte für ein besseres Spielerlebnis oder mehr Arbeitsspeicher – ein Upgrade technischer Gaming-Ausstattung wird immer teurer.(Bild:  © issaronow – stock.adobe.com)
Die aktuellste Konsole, eine neue Grafikkarte für ein besseres Spielerlebnis oder mehr Arbeitsspeicher – ein Upgrade technischer Gaming-Ausstattung wird immer teurer.
(Bild: © issaronow – stock.adobe.com)

Grundlage der Zahlen ist eine repräsentative Befragung, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands zwischen Kalenderwoche 20 und 24 des Jahres 2026 durchgeführt hat. Befragt wurden telefonisch 1.205 Personen ab 16 Jahren in Deutschland, darunter 663 Gamerinnen und Gamer. Laut Bitkom hatte fast die Hälfte der Befragten aus dieser Gruppe (48 %) für 2026 den Kauf von Gaming-Hardware geplant. Davon haben 37 Prozent – bezogen auf alle befragten Gamer – den Kauf wegen gestiegener Preise verschoben. Lediglich elf Prozent setzten ihre Kaufpläne unverändert um.

Arbeitsspeicher am stärksten betroffen

Am häufigsten wurden nach Angaben des Verbands Anschaffungen von Arbeitsspeicher zurückgestellt: 16 Prozent der Gamerinnen und Gamer gaben an, einen geplanten RAM-Kauf verschoben zu haben. Bei Spielekonsolen waren es neun Prozent, bei Grafikkarten acht Prozent und bei Festplatten sechs Prozent. Mehrfachnennungen waren bei der Befragung möglich. 30 Prozent der Befragten hatten für das laufende Jahr keinen Hardware-Kauf geplant, sechs Prozent gaben an, grundsätzlich keine Gaming-Hardware zu erwerben.

KI-Boom als Preistreiber

Als Ursache für die Preisentwicklung nennt Bitkom-Gaming-Experte Felix Ansmann die gestiegene weltweite Nachfrage nach leistungsfähigen Chips im Zuge des KI-Booms. Da Halbleiter mittlerweile in nahezu allen technischen Geräten verbaut seien, wirke sich die erhöhte Nachfrage auch auf Komponenten für Gaming-Hardware aus.

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