Suchen

T-Systems präsentiert Multi Cloud Connectivity Platform Flexible Verbindungen für hybride Clouds

| Autor / Redakteur: M.A. Dirk Srocke / Elke Witmer-Goßner

Mit einer jetzt von T-Systems vorgestellten Plattform sollen Anwender rasch und flexibel Verbindungen zwischen verschiedenen Clouds herstellen oder auch wieder kappen – automatisiert mit per Webinterface bereitgestellten Templates.

Firma zum Thema

Mit der Multi Cloud Connectivity Platform von T-Systems sollen Kunden einfach und problemlos unterschiedliche Clouds nutzen können.
Mit der Multi Cloud Connectivity Platform von T-Systems sollen Kunden einfach und problemlos unterschiedliche Clouds nutzen können.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

T-Systems hat die Multi Cloud Connectivity Platform (MCCP) vorgestellt. Der IT-Dienstleister betrachtet das Angebot als Enabler für seine Cloud-Strategie. Konkret wolle man Kunden helfen, Infrastrukturen Ende-zu-Ende zu managen und dabei auch auf Public Clouds Dritter zuzugreifen.

Die MCCP soll diesen Prozess automatisieren und erheblich beschleunigen. Das auf Layer 3 angesiedelte Angebot liefert dafür etwa Templates, mit denen Nutzer kurzfristig und flexibel Verbindungen zu den Angeboten von AWS, Azure oder Google herstellen können. Für vergleichbare Ergebnisse hätten Netzwerkverantwortliche bislang monatelang miteinander verhandeln und manuell an IP-Range, Firewall-Konfiguration oder VPN-Einstellungen herumkonfigurieren müssen.

Bildergalerie

Im Gegensatz dazu ermögliche man nun eine „Hybrid Cloud in Echtzeit“. Unternehmen könnten Workloads bequem zwischen eigenem Datencenter, einer von T-Systems betriebenen Private Cloud ( „Future Cloud“) oder Public Clouds Dritter verschieben. Zu den möglichen Anwendungsszenarien hierfür zählt beispielsweise das Testen neuer Releases: Während eine SAP-Implementierung mit vertraulichen Daten in der privaten Cloud verbleibt, ließe sich ein neues Release in einer Public Cloud erproben.

MCCP stellt die zuvor angesprochenen Templates in einem Webinterface bereit; wahlweise können Kunden jedoch auch per API auf die Lösung zugreifen. Nutzer dürfen in diesem Szenario frei zwischen Cloud-Plattformen wählen. Denkbar ist dabei auch, dass Nutzer komplett auf die Private Cloud von T-Systems verzichten und ausschließlich die Angebote Dritter nutzen.

Zusätzlich gehören zu der Platform VPN-Funktionen und vereinbarte Service-Level. Dementsprechend stellt T-Systems MCCP-Kunden zwar nicht zwingend selbst Cloud-Kapazitäten zur Verfügung, kümmert sich aber dennoch in jedem Fall durchgehend um das Management der Verbindungen.

T-Systems will MCCP zunächst am Standort Frankfurt anbieten. In den Vereinigten Staaten soll das Angebot in der zweiten Jahreshälfte starten, weitere Rechenzentren werden danach folgen.

(ID:46757084)

Über den Autor