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Datensicherung in der Filmstadt Geiselgasteig Quantum beendet Backup-Krimi bei der Bavaria Film GmbH

| Autor / Redakteur: Philipp Hühne / Nico Litzel

Spätestens seit der Einführung des HD-Formats kämpfen Filmproduktionsfirmen mit der Sicherung multimedialer Inhalte. Muss man die enormen Datenmengen dann noch in einer veralteten Backup-Umgebung sichern, entwickelt sich das Handling zu einem echten Krimi. Für die Bavaria Film GmbH brachte die Installation einer Disk-to-Tape-Lösung von Quantum jedoch das lang ersehnte Happy End.

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Die Bavaria Film GmbH ist eines der größten und traditionsreichsten Medienunternehmen in Europa. Die Filmstadt Geiselgasteig im Süden von München, seit mehr als 90 Jahren der Stammsitz der Bavaria Film, ist das Zentrum eines internationalen Netzwerks von Tochterunternehmen und Kooperationspartnern.
Die Bavaria Film GmbH ist eines der größten und traditionsreichsten Medienunternehmen in Europa. Die Filmstadt Geiselgasteig im Süden von München, seit mehr als 90 Jahren der Stammsitz der Bavaria Film, ist das Zentrum eines internationalen Netzwerks von Tochterunternehmen und Kooperationspartnern.
( Bild: Bavaria Film/Luftbild Bertram )

Seit nunmehr 90 Jahren ist die Filmstadt Geiselgasteig im Süden von München Heimat der traditionsreichen Bavaria Film GmbH. Seit der Gründung im Jahre 1919 hat das Unternehmen zahlreiche Entwicklungen der Filmindustrie erfahren.

Ursprünglich waren die IT-Administratoren der Bavaria Film GmbH nur für Backup und Archivierung des Office-Netzwerks zuständig. Doch seitdem das IT-Team zusätzlich die Datensicherung einiger Tochterfirmen übernahm, kumulierten sich die Administrationsprobleme. Mittlerweile beanspruchen Filmdaten fast 80 Prozent der Backup-Ressourcen. Kaum verwunderlich, da bereits ein fünfminütiger Kurzfilm in HD-Qualität 80 Gigabyte Speicherplatz beanspruchen kann.

Die Folgen der veränderten Datenstruktur für die Backup-Infrastruktur ließen nicht lange auf sich warten. Mit steigendem Backupvolumen verlängerten sich die Backup-Zeitfenster linear. Inkrementelle- wie Full-Backups wurden auf RAID-Arrays geschrieben, die via SCSI-Controller direkt mit den Servern verbunden waren. Während der täglichen Datensicherung erzeugten insbesondere die Outlook-PST-Dateien hohe Datenmengen.

Torsten Förste und seine Mitarbeiter mussten häufig manuell Daten löschen, um Speicherplatz freizugeben. „Deduplizierung wäre speziell bei den PST-Dateien optimal gewesen, aber leider verfügten die Disksysteme nicht über diese Funktion“, so der Netzwerk-Administrator der Bavaria Film.

Am Wochenende wurden die Full-Backups von den Servern direkt auf Tape Libraries geschrieben. Da jedoch die vorhandene Bandtechnik DLT-S4 nur über begrenzte Durchsatzraten verfügte, bildeten sich auch an dieser Stelle Flaschenhälse. Letztlich konnte das Backup nur mit einem hohen Aufwand sichergestellt werden. „Das Backup wurde schon aufgrund der Masse an Bändern unübersichtlich – wir brauchten einfach mehr Speicherplatz“, erklärt Torsten Förste das Dilemma.

Weiter mit: Rolle der Datensicherung mit Disk-to-Tape-Lösung neu besetzt

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