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Schnelles Dream-Team Storage und Backup in virtualisierten Umgebungen mit Veeam und HP

Autor / Redakteur: Jürgen Paukner / Nico Litzel

In virtualisierten Umgebungen stößt das klassische Backup an seine Grenzen. Veeam und HP haben eine gemeinsame Lösung entwickelt, die den Eigenheiten der Virtualisierung sogar noch Vorteile entlockt.

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Veeam Backup & Replication ist eine 2-in-1-Lösung für Datensicherung und Replizierung. Die unter dem Namen vPower gebündelten Funktionen wurden ausschließlich für virtuelle Umgebungen entwickelt.
Veeam Backup & Replication ist eine 2-in-1-Lösung für Datensicherung und Replizierung. Die unter dem Namen vPower gebündelten Funktionen wurden ausschließlich für virtuelle Umgebungen entwickelt.

Bei deutschen Unternehmen über 1.000 Mitarbeiter sind heute schon 45,1 Prozent aller Server virtualisiert (Quelle: www.V-index.com). Und laut IDC werden seit zwei Jahren mehr virtuelle Maschinen (VM) neu aufgesetzt als physische Server neu installiert. Der Systemwechsel ist also in vollem Gange und bei vielen Unternehmen auch im erfolgskritischen Betrieb angekommen. Umso mehr ist ein Blick auf Datensicherheit und Storage geboten, damit nicht irgendwann eine böse Überraschung folgt.

In diesem Beitrag schildern wir ein Backup-Szenario, wie es häufig in Unternehmen anzutreffen ist, die noch versuchen, der Virtualisierung mit herkömmlichen Backup-Strategien zu begegnen. Im zweiten Teil zeigen wir auf, wie sich eine Backup-Infrastruktur aufbauen lässt, die den Eigenheiten der Virtualisierung nicht nur gerecht wird, sondern durch Virtualisierung noch weitere Vorteile erzielt.

Trügerische Sicherheit – VM-Backup mit herkömmlichen Mitteln

Das klassische Backup-Szenario ist denkbar einfach: hier ein Server mit einer Anzahl virtueller Maschinen, dort ein Bandlaufwerk, das die von einer traditionellen Backup-Software erstellten Images der VM aufnimmt. Jeden Tag wird ein Voll-Backup erstellt – man will ja auf der sicheren Seite sein und ein vernünftiges Recovery Point Objective (RPO) sicherstellen. Das RPO dürfte für manche VM gern dichter getaktet sein, aber dafür ist die Sicherung ganzer Images auf Tape über das LAN einfach zu langsam. Also verlässt man sich auf die Integrität des Backup-Images und geht davon aus, dass im Ernstfall alles gut geht. Doch was, wenn nicht?

In unserem Szenario fällt eine erfolgskritische, virtualisierte Anwendung aus, weil in der zugehörigen Datenbank eine Inkonsistenz aufgetreten ist. Die IT-Abteilung greift zum Sicherungsband und startet die Wiederherstellung der virtuellen Maschine samt der Datenbank. Dazu wird das VM-Image zunächst auf einen Labor-Server kopiert, dort entpackt und installiert. Bevor die wiederhergestellte VM dann wieder in die Produktionsumgebung repliziert wird, muss noch ein Funktionstest erfolgen, der auch die Netzwerkkonfigurationen berücksichtigt.

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