Preisvergleich von Kizoa

Wie viel kostet ein Gigabyte Speicherplatz?

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Tina Billo

Der Bedarf an Speicherplatz steigt unaufhörlich.
Der Bedarf an Speicherplatz steigt unaufhörlich. (Bild: FreeImages.com/Lucretious)

Die Frage, wie sich Daten langfristig und günstig speichern lassen, beschäftigt nicht nur Unternehmen, sondern auch private Anwender. Der Online-Movie-Maker Kizoa hat dazu eine Preisübersicht zusammengestellt.

Laut aktuellen Prognosen wird das Volumen der jährlich generierten Daten bis 2020 bei über 40.000 Exabyte liegen. Der anschauliche Vergleich beeindruckt: rund 160 Billionen Blu-ray-Disks ließen sich damit füllen. Aufeinandergestapelt entspräche dies einem Turm, der etwa die fünffache Höhe der Entfernung vom Mond zur Erde hätte.

Insbesondere tragen Videos dazu bei, dass das Datenvolumen in einem ungeahnten Maß ansteigt. Bereits in 1080p-Auflösung belegen sie gerne etliche Gigabyte pro Datei, in 4K-Auflösung um ein Vielfaches mehr. Da der Trend zu immer höher auflösendem Filmmaterial geht, wird der Bedarf an Speicherkapazität daher in den kommenden Jahren weiter zunehmen.

Speichermöglichkeiten im Vergleich

Kizoa hat sich deswegen mit Möglichkeiten zur Datenspeicherung im privaten Umfeld befasst. Im Rahmen eines Preisvergleichs hat der Online-Dienstleister ermittelt, welche Kosten unterschiedliche Medien pro Gigabyte für Privatnutzer mit sich bringen. Die Ergebnisse in der Übersicht:

Cloud-Speicher: 0,00 Euro/GB (kostenlos bis zu 15 GB verfügbar)

Blu-ray-Disks: 0,03 Euro/GB

Externe Festplatten: 0,05 Euro/GB

DVD-R: 0,07 Euro/GB

DVD-RW: 0,27 Euro/GB

CD-R: 0,40 Euro/GB

USB-Stick: 0,44 Euro/GB

SD-Karte: 0,56 Euro/GB

CD-RW: 0,99 Euro/GB

Laut Kizoa sind externe Festplatten in Sachen Preis-Leistungsverhältnis ideal, wenn viele Daten auf einem Medium gespeichert werden sollen. Allerdings sind sie anfällig für Schäden, die zu Datenverlust führen können. Gleiches gilt für optische Speichermedien, die schon ein kleiner Kratzer unbrauchbar machen kann.

Kostenloser Cloud-Speicher ist eine Alternative, falls nur überschaubare Datenmengen abgelegt und ortsunabhängig verfügbar sein sollen. Kizoa betont aber, dass es den "optimalen Datenspeicher" nicht gibt. Die Auswahl richte sich immer nach den individuellen Anforderungen.

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