Business Continuity, Hochverfügbarkeit und Disaster Recovery

Basiswissen gegen Ausfallzeiten und Datenverlust

05.02.2009 | Autor / Redakteur: Johann Baumeister / Nico Litzel

Datenverdopplung: Bei der Datenreplikation werden die Änderungen eines produktiven Systems kontinuierlich an ein zweites, im Hintergrund laufendes übermittelt.
Datenverdopplung: Bei der Datenreplikation werden die Änderungen eines produktiven Systems kontinuierlich an ein zweites, im Hintergrund laufendes übermittelt.

Es gibt viele Konzepte, um die IT-Dienste von Rechenzentren und Niederlassungen gegen Gefahren zu schützen. Zur Aufrechterhaltung haben sich unterschiedliche Verfahren etabliert, für die Hersteller mit den Schlagworten Business Continuity, Hochverfügbarkeit, Ausfallsicherheit, Disaster Recovery oder einfach nur Backup und Restore werben. Storage-Insider.de gibt in diesem Artikel einen Überblick über wichtige Techniken und Protagonisten.

Hinter jedem dieser Schlagworte stecken oft weit reichende Prozesse und Techniken zum Datenschutz und zum Wiederanlauf nach lokalen und unternehmensweiten Havarien. Viele beruhen auf eigenen Hard- und Softwaresystemen, die mit immer neuen Ansätzen den Spagat zwischen Schutz und Kosten leisten sollen.

Das Backup ist die wohl älteste Methode des Datenschutzes. Beim Backup werden alle Geschäftsstellen und Abteilungen, in denen Daten anfallen, mit eigener Hardware und Software für die Datensicherung ausgestattet. Die Backup-Läufe selbst unterliegen einer Zeitsteuerung, häufig unterstützt durch weitere Regeln.

Ein manueller Eingriff in den Backup-Prozess ist lediglich für den Medienwechsel in Standalone-Laufwerken notwendig. Auch die Regel, mit einem initialen Full Backup zu starten und den Rest der Woche nur noch Inkremente zu sichern, ist ein bewährtes Verfahren. Das klappt allerdings nicht bei großen Exchange-PST-Archiven, die schon beim Öffnen die Datensicherungsflagge hochhalten.

Aufwendig bei diesem Verfahren ist die Wiederherstellung der Daten, das sogenannte Recovery. Hierbei muss der Administrator beim Restore die benötigten Daten aus dem initialen Full Backup und allen nachfolgenden Inkrementen zurückkopieren. Neuere Techniken wie die synthetische Vollsicherung nehmen dem Administrator diese Arbeit inzwischen ab.

Die Fernkopie

Obwohl das Backup gerne für die lokale Datensicherung eines Servers oder gleich des gesamten Rechenzentrums genutzt wird, eignet es sich nur bedingt für Filialen, da dort nur in den wenigsten Fällen ausgebildetes IT-Personal sitzt. Um auch die Außenstellen in zentrale Verfahren zu integrieren, bieten viele Hersteller die Datensicherung über WAN-Strecken an. Dazu wird in den Niederlassungen ein Backup-Agent eingerichtet.

Weiter mit: Der Backup-Agent übermittelt Daten an den zentralen Backup-Server

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