Disaster Recovery und automatisiertes Backup im Autohandel

Bechtle schafft einheitliche Storage-Lösung für Mazda-Händler

22.04.2008 | Autor / Redakteur: Bernhard Schoon / Nico Litzel

Die Zentrale von Mazda Deutschland in Leverkusen
Die Zentrale von Mazda Deutschland in Leverkusen

Der Autohersteller Mazda und das Systemhaus Bechtle haben zusammen eine Lösung zum autonomen Sichern der Clients im bundesweiten Mazda-Händlernetz umgesetzt. Gesucht wurde eine klar definierte und einheitliche Storage-Lösung, die für den Anwender so einfach wie möglich zu handhaben ist.

Das deutsche Händlernetz von Mazda besteht aus rund 800 angeschlossenen Partnern, darunter kleine Autohäuser wie auch Ketten mit Niederlassungen in mehreren Städten. Die IT-Ausstattung der selbstständigen Händler umfasst zwischen drei und 80 PCs im LAN, das in den meisten Fällen über einen Router ans Internet angeschlossen ist.

Bei der Auswahl der Hardware empfiehlt Mazda den deutschen Händlern den Einsatz von getesteten IT-Systemen oder bietet dem Handel auch standardisierte Mietsysteme an.

Auf den Clients der Autohändler läuft vor allem die unternehmensspezifische Software MACS (Mazda Abrechnungs Communications System), die Kundendaten, Inspektions-Intervalle und die Warenwirtschaft verwaltet.

Die ans Internet angeschlossenen Router verfügen serienmäßig über eine integrierte Firewall. Doch auch von innen lauern Gefahren: Einzelne Händler installieren bisweilen eigene Anwendungen und Programme, die ursprüngliche Konfigurationen beeinträchtigen können.

Zur effizienten Datensicherung und zum Disaster Recovery plante Mazda zusammen mit dem Systemhaus Bechtle AG daher eine Lösung zum autonomen Sichern der Clients im bundesweiten Händlernetz. Zuvor war das Disaster Recovery nur für die Server vorgesehen, ergänzt durch eine automatisierte Datensicherung in Eigenverantwortung der Händler. Mitte des vergangenen Jahres entschlossen sich die IT-Verantwortlichen für die Ausweitung des Backup-Konzeptes auf die Client-Rechner in der Fläche.

Als Systempartner von Mazda übernahm Bechtle, ein Konzern aus 60 Systemhäusern in Deutschland und der Schweiz, die Produktfindung, Pilotierung, Installation und Wartung der neuen Speichersysteme. „Wir mussten eine klar definierte und einheitliche Storage-Lösung schaffen, die für den Anwender so einfach wie möglich zu handhaben war“, erinnert sich Dirk Schlösser, Key Account Manager bei Bechtle am Standort Aachen. Eine Gratwanderung zwischen Security und Handling also, denn effektive Backup-Maßnahmen dürfen grundsätzlich nicht kompliziert sein oder den Betrieb stören.

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