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Disaster Recovery und automatisiertes Backup im Autohandel

Bechtle schafft einheitliche Storage-Lösung für Mazda-Händler

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Enges Zeitfenster in der Nacht

Schon früh stand fest, dass ein Backup während der Betriebszeiten nicht zu realisieren war, da die Sicherung eines kompletten Image die installierten Rechner zu sehr verlangsamt hätte. Also entschied man sich für die Datensicherung in der Nacht, was mit Client-seitigem Wake-on-LAN realisiert werden konnte.

„Zum Backup benötigten wir eine externe Blackbox ohne hohen technischen und administrativen Aufwand sowie der einfachsten Anschlussart”, beschreibt IT-Consultant Detlef Schmitz die Aufgabenstellung. „Wegen des Risikos einer fehlerhaften Terminierung sollten keine SCSI-Anschlusskabel am Server verwendet werden.

Auch ein SAN erschien für das Umfeld zu teuer. Zusätzliche interne Platten im vorhandenen Server zu verwenden, war nicht günstig, da der verwendete RAID-Controller nur RAID-1 für maximal zwei Platten unterstützt. Als weitere Randbedingung sollte der Speicher unabhängig vom Server verwendbar sein.“

Komplettlösung aus dem Systemhaus

Nach einer zweimonatigen Validierung fiel Anfang des Jahres die Entscheidung für die Backup-Software von Acronis und die Serie 250D von Iomega, einer Familie von kompakten und RAID-fähigen NAS-Servern für kleinere Unternehmen. NAS-Systeme anderer Hersteller, die preiswerter waren, erwiesen sich als zu langsam für ein komplettes Backup aller Clients während des vorgegebenen Zeitfensters.

An ein lokales Netzwerk angeschlossen, stellen die RAID-fähigen NAS-Server von Iomega eine Speicherkapazität bis maximal 1,5 Terabyte bereit. Wie eine Validierung von Bechtle ergab, sind diese NAS-Server sogar kostengünstiger als ein konventioneller Dateiserver. „Ein Server verteuert sich zusätzlich über die Client Access Licence pro Arbeitsplatz“, gibt Schmitz zu bedenken.

Anfang dieses Jahres begann der Rollout der Storage-Systeme, mit denen mittelfristig alle deutschen Mazda-Händler ausgestattet werden sollen. Roadshows und interne Mitteilungen stellen die neue IT-Lösung vor, damit die Händler das System sukzessive installieren.

Gerüstet für drei bis vier Jahre

Anfangs erhielten die Mazda-Händler einen NAS-Server mit gespiegelten Platten von je 250 Gigabyte. „Im Durchschnitt sind die Datenvolumina der Händler zwischen 50 bis 70 Gigabyte groß“, sagt Schlösser. Damit wären die Iomega-Systeme ausreichend für einen drei- bis vierjährigen Lebenszyklus inklusive des nächtlichen Backups mehrerer PC-Endgeräte.

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