Mobile-Menu

Disaster Recovery und automatisiertes Backup im Autohandel

Bechtle schafft einheitliche Storage-Lösung für Mazda-Händler

Seite: 3/3

Anbieter zum Thema

Obwohl dem Iomega NAS-Server die Software EMC Retrospect Express für das Client-Backup und Disaster Recovery kostenlos beiliegt, ist hat man sich bei Mazda für die Backup-Software Acronis True Image Server 9.1 Enterprise entschieden. Eine schon vor dem Rollout getroffene strategische Entscheidung seitens Mazda, da Lizenzen für Acronis bei jedem Händler bereits vorhanden waren.

Mit Acronis Enterprise organisiert das Unternehmen die zentrale Administration und steuert über Scheduler und eine eigene „Datenbank“ die Verwaltung der Images. Die Integration der vorhandenen Clients beziehungsweise das Update der schon vorhandenen Lizenzen waren daher auch finanziell attraktiv.

„Die NAS-Server von Iomega sichern bis zu 400 Gigabyte pro Nacht, beziehungsweise bis zu 15 Clients“, nennt Detlef Schmitz als Faustregel. Zum Backup der Händlerdaten reicht ein System mit RAID-1 in der Regel aus, bei Anforderungen mit hohem Speicherbedarf arbeiten die NAS-Server in den Ausführungen mit 1,5 Terabyte und drei Festplatten auch mit RAID-5.

Mehr Speicher für große Betriebe

„Bei den meisten Autohäusern reicht das einmalige Voll-Backup während der Woche aus“, erläutert Schmitz. Dabei wird ein Image der Datenbestände auf das NAS-Laufwerk gesichert, sodass sich bei einem Systemausfall die Gesamtversion wieder herstellen lässt. “Die Mitarbeiter müssen in das Backup-Verfahren nicht eingreifen, was ja im Sinne der Anwender ist, denn kleinere Firmen vernachlässigen oft die Sicherung ihrer Datenbestände.“

Während man die „normalen“ Arbeitsplatzsysteme nur einmal pro Woche sichert, werden Server oder vergleichbare Arbeitsplätze mit besonders schützenswerten Daten, darunter die Buchhaltung oder PC von Power Usern, aktuell bis zu dreimal pro Woche – also am Montag, Mittwoch und Freitag oder Sonntag – gesichert. Die NAS-Geräte verfügen über vier USB-Anschlüsse, damit die Daten auf USB-Platten kopiert und an einen externen Standort ausgelagert werden können.

Anwender mit höherem Datenvolumen, darunter ein Autohaus mit 80 Benutzern und mehreren Datenbank-, Mail- oder Citrix-Terminalservern, erhalten die größtmögliche dimensionierte Variante des NAS-Servers mit einer Speicherkapazität von 1,5 Terabyte. Bis auf eine Ausnahme wurden bisher ausschließlich Geräte vom Typ Iomega NAS 250D eingesetzt. Grund für die Ausnahme war ein deutlich günstigerer Preis für die geforderte Kapazität.

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:2012237)