Einheitliche Systemarchitektur für Block-, Objekt- und File-Storage

HP bringt 3PAR-Speicher für Mittelständler auf den Markt

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Heidi Schuster / Heidemarie Schuster

HPs 3Par Storeserve 7000 Storage unterstützt SSDs und HDDs.
HPs 3Par Storeserve 7000 Storage unterstützt SSDs und HDDs. (HP)

Der Hersteller Hewlett-Packard (HP) erweitert sein Portfolio um die Storage-Systeme 3PAR Storeserv, Storeall Storage, Storeonce 2000 und 4000 Backup. Die Geräte sind in erster Linie für mittelständlische Unternehmen konzipiert.

HP stellte auf der Kundenkonferenz HP Discover in Frankfurt mit 3PAR Storeserv ein 3PAR-System für den Mittelstand vor. Es bietet die Hochverfügbarkeit und den Funktionsumfang der 3PAR-Plattform im Midrange-Preissegment.

Zudem hat HP drei weitere neue Speicherlösungen vorgestellt. Das Storeall Storage ist eine skalierbare Plattform für unstrukturierte Daten im Bereich Datenhaltung (Data Repository) und Archiv. Mit den beiden Systeme Storeonce 2000 und 4000 Backup bietet HP nun erstmals die Catalyst-Software in StoreOnce-Lösungen für den Mittelstand an.

3PAR Storeserv 7000 Storage

Das 3PAR Storeserv 7000 Storage ist ein Vier-Controller-System auf Grundlage der 3PAR-Plattform und bietet laut Hersteller die Hochverfügbarkeit und Service-Qualität von Tier-1-Systemen zum Preis eines Midrange-Systems ab 20.000 Euro.

Die Storeserv-Systeme unterstützen Block- und File-Services sowie HDDs und SSDs. In der SSD-Konfiguration ermöglicht das System bis zu 320.000 IOPS. Damit eignet sich das System vor allem für Anwendungen, die eine sehr geringe Reaktionszeit oder Latenz benötigen, wie Datenbanken.

Außerdem nutzt das System eine Reihe an nativ implementierten Thin-Technologien, zum Beispiel automatische Thin-Reglemation und Thin-Provisioning. Damit senkt HP laut eigenen Aussagen die Brutto-Kapazitätsanforderungen um bis zu 50 Prozent.

Die Lösung 3PAR Smartstart reduziert die Installation auf fünf Schritte und wenige Minuten, so Hewlett-Packard. EVA-Anwender können die neue Software 3PAR Online Import nutzen, um Daten von EVA auf 3PAR Storeserv zu verschieben.

Die Preise für das Speichersystem 3PAR Storeserv 7200 beginnen bei 20.000 Euro. Das für vier Controller ausgelegte System 3PAR Storeserv 7400 beginnt bei 32.000 Euro. Beide Systeme sind ab dem 14. Dezember erhältlich.

Storeall Storage

HPs Storeall Storage ist eine hochskalierbare Plattform, die Platz für bis zu 16 Petabyte Daten bietet. Storeall Storage unterstützt Milliarden Objekte und Daten in einem Namensraum („single namespace“). Das ermöglicht Kunden, ohne zusätzlichen Administrationsaufwand Big-Data-Archive und Cloud-Speicher auf einer Plattform bereitzustellen. Das System beinhaltet auch die Datenbank-Technologie für Metadaten HP Storeall Express Query. Diese soll die Dateifindung beschleunigen und Kunden ermöglichen Petabyte an Daten innerhalb von Sekunden oder Minuten zu durchsuchen.

Ein IDOL-Connector ermöglicht die Verknüpfung mit der HP-Datenanalyse-Engine Autonomy Intelligent Data Operating Layer (IDOL). Das soll wiederum die Verarbeitung von dynamischen Inhalten über große Datensätze hinweg beschleunigen.

Storeall Storage soll zudem die Administrationszeit verringern, indem Administratoren File- und Object-Storage auf einer Plattform speichern und über ein einzelnes Interface verwalten können. Außerdem ist Storeall Storage vorkonfiguriert und lässt sich dadurch laut Hersteller innerhalb von zehn Minuten in Betrieb nehmen.

HPs Storall Storage ist ab dem 20. Dezember erhältlich. Der Preis beginnt bei 0,91 Euro pro Gigabyte. Der Preis umfasst alle Software-Funktionen wie Tiering, Snapshots, Continious Remote Replication, Express Query, WORM, Data Retention und Constant Validation.

Storeonce 2000 und 4000 Backup

Mit dem Modellen 2000 und 4000 erweitert HP das bestehende Storeonce-Portfolio mit Lösungen für kleine und mittlere Unternehmen. Beide Systeme arbeiten mit der HP-Software Storeonce Catalyst.

HP stellte Storeonce Catalyst im Juni für die Storeonce-6000er-Serie vor. Mit der Software bietet HP einen durchgängigen Deduplizierungsalgorithmus vom Client über Anwendungs- oder Backupserver in Außenstellen bis zum zentralen Rechenzentrum.

Um Daten schnell wiederherstellen zu können, speichert die Software lokale Kopien der Backups ohne zusätzliche Hardware. Die Software ermöglicht einen Durchsatz von bis zu 100 Terabyte pro Stunde und eine zentrale Verwaltung.

Die Preise für HPs Storeonce 2000 und 4000 Backup beginnen bei 10.000 und 25.000 Euro. Storeonce 6200 Backup ist weltweit ab einem Listenpreis von 220.000 Euro erhältlich. Den Storeonce Replication Manager gibt es ab sofort kostenlos zum downloaden. □

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