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Ansteigende Datenmengen erfordern eine neue Storage-Strategie Kosteneinsparungen und mehr Effizienz durch Dateivirtualisierung

| Autor / Redakteur: Dr. Shariar Daneshjoo / Nico Litzel

Unternehmen stehen heute vor der Herausforderung, eine immer größer werdende Menge an Informationen verwalten und speichern zu müssen. Dabei nimmt nicht nur das Tempo unablässig zu, mit dem ständig neue Informationen generiert werden. Vielmehr müssen die einmal gespeicherten Informationen länger aufbewahrt werden, um behördlichen Vorschriften und geschäftlichen Anforderungen gerecht zu werden.

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Dr. Shariar Daneshjoo
Dr. Shariar Daneshjoo
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Zeitspannen, die ein IT-Manager das System vom Netz nehmen darf, werden einerseits immer kürzer, während andererseits die Anforderungen an die Aufrüstung, Erneuerung und Wartung der ständig wachsenden Massenspeicher-Umgebungen stetig größer werden. Zu alledem sind die IT-Unternehmen gezwungen, mit weniger Mitteln mehr zu leisten, denn ihre Budgets sind keineswegs so schnell gewachsen wie die Anforderungen an die Speicherkapazität. Jedes Gerät, das neu hinzugefügt wird, um die Kapazitätsanforderungen zu erfüllen, vergrößert jedoch die Komplexität und treibt die Betriebskosten zwangsläufig in die Höhe.

Hilfestellung bei der Lösung dieses Problems leistet eine intelligente Technologie zur Datei-Virtualisierung, die das Netzwerk durch eine intelligente Ebene ergänzt, mit der die logischen Dateizugriffe vom physischen Standort der jeweiligen Datei entkoppelt werden. Mit Konzepten wie der Datenmigration, der Gliederung der Massenspeicher in mehrere Ebenen sowie durch Replikation und Load Balancing können Storage-Ressourcen effizienter verwaltet werden.

Diese Funktionen werden heutzutage manuell wahrgenommen, was meist mit Betriebsunterbrechungen einhergeht. Die ständig wachsenden Dateispeicherumgebungen sind ineffizient und unflexibel und werden immer komplexer. Die Neuinstallation oder das Verlagern von Kapazitäten geht nicht ohne Stillstandszeiten und erfordert ein manuelles Rekonfigurieren der Clients.

Nicht alle Daten sind gleich

Dass einige Daten für Unternehmen wichtiger sind als andere, macht bereits ein einfaches Beispiel klar: Niemand würde den Fotos vom letzten Betriebsausflug die gleiche Bedeutung zumessen wie den CAD-Files für ein in der Planung befindliches Bürohochhaus. Doch ganz gleich, ob es sich um die MP3-Sammlung eines Anwenders oder eine Präsentation des CEO für den Verwaltungsrat handelt – alle Daten lassen den Gesamtumfang ansteigen und es muss beurteilt werden, welche Daten für ein Unternehmen am wichtigsten sind.

Dateiklassifizierung

Eine einfache Möglichkeit ist es, die Daten nach ihrem geschäftlichen Wert einzuordnen. Die Design-Spezifikationen eines Produkts werden beispielsweise große Bedeutung für den Erfolg Ihres Unternehmens haben und somit auch von hohem geschäftlichem Wert sein.

Dateidaten lassen sich gut auf diese Weise klassifizieren: Zu jedem File gehören Metadaten mit unterschiedlichen Eigenschaften, an denen sich ihr geschäftlicher Wert quantifizieren lässt. Zweifellos ist es vom jeweiligen Unternehmen abhängig, welchen Einfluss diese Eigenschaften auf den Wert haben. Einige Konzepte aber gelten für alle Unternehmen und Storage-Umgebungen.

Weiter mit: Der geschäftliche Wert entscheidet über die richtige Storage-Ressource

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