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Dipl.-Ing. (FH) Stefan Luber ♥ Storage-Insider

Dipl.-Ing. (FH) Stefan Luber


IT-Service Luber

Stefan Luber ist Diplom-Ingenieur (FH) der Nachrichtentechnik und arbeitet mit über 30 Jahren Berufserfahrung als freiberuflicher Autor sowie technischer Redakteur. Er ist spezialisiert auf IT- und Telekommunikationsthemen und verfasst hochwertige, suchmaschinenoptimierte Inhalte, Whitepaper, Produkttests, Blog-Artikel und technische Dokumentationen.

Seine Expertise umfasst ein breites Spektrum an IT-Themen, darunter Netzwerke (DSL, Mobilfunk, TCP/IP, Routing, Switching, VoIP), Webhosting, E-Commerce, Content-Management-Systeme wie WordPress, Suchmaschinenoptimierung (SEO), Smart Home, Cloud Computing, Business Intelligence, Big Data, Künstliche Intelligenz, IoT und IT-Sicherheit.

Luber hat für verschiedene Unternehmenswebseiten, Blogs und Fachportale wie Security-Insider, BigData-Insider, Storage-Insider, CloudComputing-Insider und IP-Insider Artikel verfasst, in denen er komplexe technische Sachverhalte verständlich aufbereitet.

Neben seiner Tätigkeit als Autor bietet er IT-Services an und betreibt mit dem IT-Service Luber eine eigene Webseite, auf der er seine Dienstleistungen und Veröffentlichungen präsentiert.

Seine berufliche Laufbahn umfasst Positionen wie Systemingenieur Netzwerkplanung/Internetworking bei verschiedenen Systemhäusern und Netzbetreibern und Manager im Bereich IP-TV-Netze bei der Deutschen Telekom AG. Seit August 2011 ist er als freier Autor und technischer Redakteur tätig.

Artikel des Autors

Die wichtigsten IT-Fachbegriffe verständlich erklärt. (Bild: © aga7ta - Fotolia)
Datenchiffrierung

Was ist Datenverschlüsselung?

Die Datenverschlüsselung wandelt Daten von lesbarem Klartext in nicht lesbaren, verschlüsselten Text um. Durch die Verschlüsselung werden die Daten vor unbefugter oder missbräuchlicher Nutzung geschützt. Datenverschlüsselung kommt beispielsweise bei der Übertragung von Daten über das Internet oder der Speicherung von Daten auf Massenspeichern zum Einsatz. Es gibt verschiedene Arten der Verschlüsselung, die sich in symmetrische oder asymmetrische Verfahren einteilen lassen.

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Die wichtigsten IT-Fachbegriffe verständlich erklärt. (Bild: © aga7ta - Fotolia)
Vermeidung von Memleaks

Was ist eine automatische Speicherverwaltung (Automatic Memory Management, AMM)?

Die automatische Speicherverwaltung ist eine Funktionalität und Technik, die Bestandteil von Betriebssystemen, Anwendungen oder Programmiersprachen ist. Sie sorgt dafür, dass die Zuweisung und Freigabe von Arbeitsspeicher automatisch verwaltet wird. Programmierern erleichtert AMM die Arbeit, da sie sich nicht selbst um die Speicherverwaltung kümmern müssen und Fehler wie Speicherlecks verhindert werden.

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Die wichtigsten IT-Fachbegriffe verständlich erklärt. (Bild: © aga7ta - Fotolia)
Lebensverlängernde Funktion

Was ist TRIM (bei einer SSD)?

TRIM ist ein Befehl für die ATA-Schnittstelle und eine Funktion von Betriebssystemen im Umgang mit Solid State Drives (SSDs). Über TRIM teilt das Betriebssystem dem SSD-Controller mit, dass bestimmte Daten nicht mehr verwendet werden und gelöscht werden können. Die Funktion arbeitet mit der Garbage-Collection-Funktion einer SSD zusammen. Sie verlängert die Lebensdauer der SSD und sorgt dafür, dass die Schreib-Performance erhalten bleibt. Die gängigen Betriebssysteme unterstützen TRIM.

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Die wichtigsten IT-Fachbegriffe verständlich erklärt. (Bild: © aga7ta - Fotolia)
Verlässliche und konsistente Daten

Was sind die ACID- / AKID-Eigenschaften (einer Datenbank)?

Erfüllt ein Datenbankmanagementsystem die ACID-Eigenschaften, gelten die Transaktionen und gespeicherten Informationen der Datenbank als verlässlich. Konkret steht das Kürzel ACID für die englischen Begriffe der vier Eigenschaften Atomicity, Consistency, Isolation und Durability. Die deutschen Begriffe lauten Atomarität, Konsistenz, Isolation und Dauerhaftigkeit (AKID). Das AKID-Prinzip beschreibt Regeln, wie relationale Datenbankmanagementsysteme mit Transaktionen und Daten zu verfahren haben.

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Die wichtigsten IT-Fachbegriffe verständlich erklärt. (Bild: © aga7ta - Fotolia)
Automatisch in die richtige Speicherklasse

Was ist Auto-Tiering?

Auto-Tiering ist ein Begriff aus dem Storage-Umfeld. Das Auto-Tiering sorgt dafür, dass Daten automatisch in der für sie am besten geeigneten Speicherklasse (Tier) gespeichert werden. Häufig benötigte (heiße) Daten werden in schnellen, leistungsfähigen Speichern bereitgehalten, seltener abgerufene (warme oder kalte) Daten in langsameren, günstigeren Speichern abgelegt. Je nach Storage- und Datenumfeld werden unterschiedlich viele Speicherklassen unterschieden.

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Die wichtigsten IT-Fachbegriffe verständlich erklärt. (Bild: © aga7ta - Fotolia)
RAM als Dienstleistung

Was ist Memory-as-a-Service (MaaS)?

Memory-as-a-Service ist ein Servicemodell, das flüchtigen Arbeitsspeicher (RAM) als Service bereitstellt. Es folgt dem Cloud-Computing-Konzept mit seinen grundlegenden Servicemodellen Infrastructure-as-a-Service, Platform-as-a-Service und Software-as-a-Service und gibt dem Service mit Memory-as-a-Service (MaaS) einen eigenen Namen und eine eigene Abkürzung. Flüchtiger Arbeitsspeicher wird in einem virtuellen Pool verwaltet und lässt sich Maschinen oder Anwendungen zuweisen.

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Die wichtigsten IT-Fachbegriffe verständlich erklärt. (Bild: © aga7ta - Fotolia)
Datenbanksprache

Was ist SQL (Structured Query Language)?

SQL ist das Akronym für die Datenbanksprache Structured Query Language. Mit ihr lassen sich Daten relationaler Datenbanken abfragen, verändern, einfügen oder löschen und Datenbankstrukturen definieren. SQL ist standardisiert und wird von den meisten relationalen Datenbankmanagementsystemen unterstützt. Teilweise nutzen einige Datenbanken Erweiterungen oder Dialekte der Datenbanksprache.

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Die wichtigsten IT-Fachbegriffe verständlich erklärt. (Bild: © aga7ta - Fotolia)
Quelloffenes, paralleles Dateisystem für Linux-Systeme

Was ist BeeGFS?

BeeGFS ist ein auf hohe Leistung optimiertes, paralleles Dateisystem für verteilte Umgebungen. Es eignet sich für den Einsatz im High-Performance Computing. Das Dateisystem wurde ursprünglich von der Fraunhofer Gesellschaft entwickelt. Es ist quelloffen und kostenlos über die Website von BeeGFS erhältlich. Darüber hinaus ist eine Enterprise-Version mit erweiterten Features und professionellem Support von ThinkParQ verfügbar.

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Die wichtigsten IT-Fachbegriffe verständlich erklärt. (Bild: © aga7ta - Fotolia)
Temporärer Zwischenspeicher

Was ist eine Zwischenablage / ein Clipboard?

Eine Zwischenablage ist ein temporärer Zwischenspeicher, über den sich verschiedene Daten eines Rechners zwischen verschiedenen Anwendungen per Kopieren und Einfügen austauschen lassen. Gängige Betriebssysteme wie Windows, macOS, Linux, Android oder iOS unterstützen Zwischenablagen. In Zwischenablagen können Informationen wie Texte, Bilder und andere Datentypen geladen werden. Die Daten sind im flüchtigen Arbeitsspeicher des Rechners abgelegt und nach dem Neustart gelöscht.

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Die wichtigsten IT-Fachbegriffe verständlich erklärt. (Bild: © aga7ta - Fotolia)
Externer Massenspeicher

Was ist eine USB-Festplatte?

Eine USB-Festplatte ist ein externer, über die USB-Schnittstelle mit einem Computer oder einem anderen Gerät verbundener Massenspeicher. Er wird außerhalb des Rechnergehäuses betrieben, hat ein eigenes Festplattengehäuse und weist üblicherweise die typischen 2,5- oder 3,5-Zoll-Festplattenabmessungen auf. USB-Festplatten lassen sich für die externe Ablage von Daten, den Datentransfer zwischen verschiedenen Systemen oder für Datensicherungen verwenden.

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Die wichtigsten IT-Fachbegriffe verständlich erklärt. (Bild: © aga7ta - Fotolia)
Daten in Benutzung

Was sind Data in use?

Data in use ist neben Data at rest und Data in flight einer von drei möglichen Zuständen digitaler Daten in IT-Systemen. Die Daten befinden sich aktuell in Gebrauch und werden von einem System gerade gelesen, verändert oder verarbeitet. Sie sind hierfür üblicherweise in einen flüchtigen Speicher oder in einen CPU-Cache beziehungsweise in ein Register geladen. Zum Schutz der Daten vor unbefugtem Auslesen während der Verwendung lassen sich verschiedene Verfahren anwenden.

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Die wichtigsten IT-Fachbegriffe verständlich erklärt. (Bild: © aga7ta - Fotolia)
Netzwerk-Storage via Server Message Block

Was ist ein SMB-Speicher?

Ein SMB-Speicher ist ein Datenspeicher, auf den über ein Netzwerk per SMB-Protokoll zugegriffen werden kann. Es kann sich beispielsweise um einen File-Server in einem lokalen Netzwerk, eine NAS-Lösung oder ein über das Internet erreichbaren Dateiserver handeln. SMB wird von den gängigen Client-Betriebssystemen unterstützt und liegt in verschiedenen Versionen mit unterschiedlichem Funktionsumfang vor.

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Die wichtigsten IT-Fachbegriffe verständlich erklärt. (Bild: © aga7ta - Fotolia)
Zurück zum fehlerfreien Zustand

Was ist ein Rollback?

Unter einem Rollback versteht man im IT-Bereich das Zurücksetzen einer IT-Komponente auf einen vorherigen Zustand. Um diesen Zustand zu erreichen, werden Arbeits- oder Prozessschritte rückgängig gemacht. Rollbacks werden in der Regel genutzt, um zu einem fehlerfreien oder zu einem definierten Systemzustand zurückzukehren. In vielen Datenbankmanagementsystemen gibt es Rollback-Befehle, mit denen sich vorherige Änderungen in einer Datenbank rückgängig machen lassen.

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Die wichtigsten IT-Fachbegriffe verständlich erklärt. (Bild: © aga7ta - Fotolia)
Fehler in der Arbeitsspeicherverwaltung

Was ist ein Speicherleck (Memory Leak / Memleak)?

Speicherlecks entstehen durch Fehler in der Verwaltung des Arbeitsspeichers und werden beispielsweise durch Programmierfehler verursacht. Speicherbereiche werden als belegt reserviert, aber nicht mehr freigegeben. Der reservierte Speicher ist für Prozesse nicht mehr nutzbar, obwohl er nicht verwendet wird und prinzipiell frei wäre. Mit der Zeit wird der Arbeitsspeicher immer weniger. Speicherlecks können zum Absturz einzelner Anwendungen oder kompletter Rechnersysteme führen.

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Programmierschnittstelle für Software-Kompatibilität

Was ist das Portable Operating System Interface (POSIX)?

Das Portable Operating System Interface ist die Bezeichnung einer Reihe von in den 1980er-Jahren entwickelten Standards. Sie definieren eine Programmierschnittstelle, die die Portabilität und Kompatibilität von Anwendungs-Software zwischen verschiedenen Betriebssystemen sicherstellt. Die Spezifikation wurde über die Jahre immer wieder überarbeitet. Zahlreiche Betriebssysteme verhalten sich vollständig oder teilweise konform zum Portable Operating System Interface.

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Die wichtigsten IT-Fachbegriffe verständlich erklärt. (Bild: © aga7ta - Fotolia)
Umgeleitete Schreibvorgänge

Was ist Redirect-on-Write (RoW)?

Redirect-on-Write ist ein Verfahren, das in einigen Dateisystemen zum Einsatz kommt, um Datenbeschädigungen oder Datenverlust bei Schreibvorgängen zu verhindern und die Konsistenz des Dateisystems bei Systemabstürzen zu erhalten. Es ist zudem neben Copy-on-Write ein gängiges Verfahren zum Erstellen von Snapshots. Bei RoW bleiben die Originaldaten an ihrem ursprünglichen Speicherort so lange erhalten, bis die veränderten Daten in einen neuen Speicherbereich geschrieben und verifiziert sind.

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Die wichtigsten IT-Fachbegriffe verständlich erklärt. (Bild: © aga7ta - Fotolia)
Virtualisierungs-Software

Was ist Microsoft Hyper-V?

Hyper-V ist eine Virtualisierungslösung und Software von Microsoft. Sie basiert auf einem Hypervisor des Typs 1. Die Funktionalität ist in Windows-Betriebssystemversionen für Server und Endgeräte enthalten. Mit Hyper-V lassen sich die Ressourcen eines Host-Systems wie Rechenleistung, Arbeitsspeicher und Speicherplatz virtualisieren und für virtuelle Maschinen verwenden. Für die Gastsysteme werden als Betriebssysteme verschiedene Windows-Versionen und Linux-Distributionen unterstützt.

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Daten in Bewegung

Was sind Data in flight (Data in motion, Data in transit)?

Data in flight, auch als Data in motion oder Data in transit bezeichnet, ist einer von mehreren möglichen Zuständen digitaler Daten in IT-Systemen. Die Daten befinden sich aktuell in Bewegung und werden über eine Netzwerkverbindung von einem Ort zu einem anderen Ort übertragen. Ein typisches Beispiel für Data in flight ist die Synchronisation lokaler Daten mit einem Cloud-Speicher. Um die Daten während der Übertragung zu schützen, kommen Verschlüsselungsverfahren zum Einsatz.

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Daten im Ruhezustand

Was sind Data at rest?

Data at rest ist einer von mehreren möglichen Zuständen digitaler Daten in IT-Systemen. Die Daten befinden sich im Ruhezustand und sind auf einem lokalen Massenspeicher, Netzwerk-Storage oder in der Cloud gespeichert. Sie werden aktuell nicht aktiv verarbeitet oder über ein Netzwerk übertragen. Zum Schutz von Data at rest vor unbefugtem Zugriff und missbräuchlicher Nutzung kommen Verfahren wie Identitäts- und Zugriffsmanagement und Verschlüsselung zum Einsatz.

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Open-Source-NAS-Betriebssystem

Was ist XigmaNAS?

XigmaNAS ist ein freies, quelloffenes NAS-Betriebssystem. Es basiert auf FreeBSD und ist Nachfolger von NAS4Free. Das NAS-Betriebssystem eignet sich für den Einsatz in kleinen Unternehmen und für den Heimbereich. Es unterstützt mehrere Dateisysteme und lässt sich auf Rechnern mit unterschiedlicher Hardware-Ausstattung installieren. Konfiguriert und überwacht wird XigmaNAS über eine grafische Web-Oberfläche.

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Globally Distributed Storage

Was ist iX-Storj?

iX-Storj ist die Produktbezeichnung eines global verteilten Speichers (Globally Distributed Storage – GDS) für Daten von Storage-Systemen mit TrueNAS-Betriebssystem. Der Globally Distributed Storage wird in Kooperation der beiden Unternehmen iXsystems und Storj Labs angeboten. Er lässt sich als sichere, hochperformante und kostengünstige Lösung zur Sicherung und Archivierung der Daten von TrueNAS-Systemen einsetzen.

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Open-Source-Storage-Software

Was ist PetaSAN?

PetaSAN ist eine Open-Source-Software, mit der sich performante und in großem Umfang skalierbare Storage-Lösungen realisieren lassen. Storage-Cluster sind durch Hinzufügen weiterer Nodes einfach skalierbar. Die Software ist mit x86-Hardware kompatibel und steht unter AGPL-3-Lizenz. Sie eignet sich unter anderem für Ceph-basiertes iSCSI und Anwendungen mit vielen parallelen Ein- und Ausgabeoperationen wie Virtualisierungsumgebungen, Datenbankserver oder Big-Data-Anwendungen.

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Überblick über Dateisystemoperationen

Was ist ein Journaling-Dateisystem?

Ein Journaling-Dateisystem zeichnet Dateisystemoperationen temporär in einem Logfile auf. Mithilfe des Journals lässt sich die Konsistenz des Dateisystems, beispielsweise nach einem Systemabsturz oder einem Stromausfall, wiederherstellen, ohne dass eine zeitaufwendige Prüfung des kompletten Dateisystems notwendig wird. Beispiele für Dateisysteme mit Journaling-Funktion sind NTFS bei Windows-Rechnern oder EXT4 bei Linux-Rechnern.

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Freies, quelloffenes NAS-Betriebssystem

Was ist TrueNAS?

TrueNAS ist der Name einer Reihe von NAS-Betriebssystemen des US-amerikanischen Unternehmens iXsystems. Die Edition TrueNAS CORE ist eine freies, quelloffenes und auf FreeBSD basierendes Betriebssystem für x86-kompatible Rechner in 64-Bit-Architektur und Nachfolger der früher unter dem Namen FreeNAS bekannten Software. Neben der Core-Edition gibt es noch die kommerzielle Enterprise-Edition und die Scale-Edition für hyperkonvergente Infrastrukturen mit Linux-Containern und VMs.

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Horizontal skalierbarer Dateiserver

Was ist der Microsoft Scale-Out File Server (SOFS)?

Der Microsoft Scale-Out File Server ist eine mit Windows Server 2012 eingeführte Funktion. Es handelt sich um eine horizontal skalierbare Dateiserverfunktionalität. Der Dateiserver eignet sich für Applikationsdaten wie VM-Images oder SQL-Datenbanken. Ein Microsoft Scale-Out File Server bietet im Active/Active-Cluster basierend auf SMB 3.0 eine kontinuierliche Verfügbarkeit der File-Shares und aggregiert die Bandbreiten der Nodes im Cluster.

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Die wichtigsten IT-Fachbegriffe verständlich erklärt. (Bild: © aga7ta - Fotolia)
Cloud-Speicher

Was ist Box.com?

Der Cloud-basierte Service Box.com erlaubt das Speichern, Teilen und gemeinsame Bearbeiten von Dateien. Er wird vom US-amerikanischen Unternehmen Box, Inc. bereitgestellt und ist für private oder kommerzielle Zwecke einsetzbar. Über die Jahre hat sich Box.com vom einfachen Cloud-Dateispeicher zu einem leistungsfähigen Enterprise-Service mit umfangreichen Features für die Unternehmensarbeit entwickelt. Der Cloud-Speicher lässt sich über Webbrowser und Apps für verschiedene Betriebssysteme nutzen.

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Eingebettete Multimediakarte

Was ist eine eMMC (embedded Multimedia Card)?

Eine eMMC ist eine eingebettete Multimedia Card. Sie ist von der JEDEC standardisiert und wurde für die Bereitstellung von eingebettetem Massenspeicher für mobile Geräte wie Smartphones, Tablets, Navigationsgeräte, IoT-Geräte und andere entwickelt. Das nicht-flüchtige Speichersystem besteht aus Flash-basiertem Speicher und Flash-Speicher-Controller. Alle Komponenten sind auf einer einzigen Platine (BGA-Package) untergebracht.

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Datenverschlüsselung für Cloud-Speicher

Was ist Cryptomator?

Cryptomator ist ein Software für die Cloud-optimierte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung von Daten. Die verschlüsselten Daten lassen sich mit nahezu beliebigen Cloud-Speichern synchronisieren. Sie liegen dank der Software in der Cloud niemals unverschlüsselt im Klartext vor. Die Software ist quelloffen, steht unter GPL-3.0-Lizenz und ist für die Betriebssysteme Windows, macOS, Linux, Android und iOS verfügbar.

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Datenbereinigung

Was ist Data Scrubbing (Data Cleansing, Data Cleaning)?

Data Scrubbing ist ein Vorgang oder Verfahren zur Bereinigung von Daten. Falsche, unvollständige oder doppelte Daten werden identifiziert und entfernt oder korrigiert. Es handelt sich um einen wichtigen Vorgang im Rahmen des Datenmanagements, der die Qualität und Integrität der Daten sicherstellt. Data Scrubbing kommt in verschiedenen Bereichen, beispielsweise bei Datenbanken, Data Warehouses oder Dateisystemen und Datenspeichern, zum Einsatz. Die Bereinigung erfolgt manuell oder automatisiert.

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Open-Source-Datensicherung

Was ist Areca Backup?

Areca Backup ist der Name einer kostenlosen, Open-Source-basierten Backup-Lösung. Sie steht unter General Public License (GPL) v2 und ist für vollständige, inkrementelle und differentielle Datensicherungen und das Wiedereinspielen von Backups nutzbar. Die Software hat eine grafische Benutzeroberfläche, lässt sich aber auch über Kommandozeilenbefehle und skriptgesteuert verwenden. Areca Backup benötigt eine Java-Laufzeitumgebung und ist auf Betriebssystemen wie Windows oder Linux einsetzbar.

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Die wichtigsten IT-Fachbegriffe verständlich erklärt. (© aga7ta - Fotolia)
Definition

Was ist RAID 5?

Im RAID-Level 5 sind drei oder mehr Festplatten so zu einem logischen Laufwerk miteinander kombiniert, dass die Lesegeschwindigkeit erhöht ist und gleichzeitig der Ausfall einer Festplatte aus dem Verbund ohne Datenverlust abgefangen wird.

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Die wichtigsten IT-Fachbegriffe verständlich erklärt. (© aga7ta - Fotolia)
Definition

Was ist RAID 1?

Im RAID-Level 1 sind zwei oder mehr Festplatten so miteinander kombiniert, dass sämtliche Daten gespiegelt gespeichert werden. Die Daten sind mindestens zweimal vorhanden. Beim Ausfall einer Festplatte ist der Weiterbetrieb des Systems mit den gespiegelten Daten sichergestellt.

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Die wichtigsten IT-Fachbegriffe verständlich erklärt. (© aga7ta - Fotolia)
Definition

Was ist RAID 0?

Im RAID-Level 0 – oder verkürzt: RAID 0 – eines Redundant Array of Independent Disks (RAID) sind mehrere Festplatten so zu einem logischen Laufwerk kombiniert, dass Daten mit größerem Durchsatz gelesen und geschrieben werden können. RAID 0 bietet keine Redundanz. Beim Ausfall einer Festplatte des Verbundes sind die Daten verloren.

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Definition

Was ist RAID 6?

Der RAID-Level 6 ist eine Erweiterung des RAID-Levels 5. Er kombiniert mindestens vier Festplatten zu einem logischen Laufwerk und bietet verbesserte Lesegeschwindigkeit und Toleranz gegen Ausfälle von bis zu zwei Festplatten. Die Schreibgeschwindigkeit ist gegenüber RAID-Level 5 reduziert.

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Definition

Was ist RAID-Z?

RAID-Z ist ein Redundant Array of Independent Disks für das ZFS-Dateisystem. Es bündelt mehrere physische Festplattenlaufwerke zu einem logischen Laufwerk, um die Ausfallsicherheit und Performance des Verbunds zu erhöhen. RAID für ZFS ist in den drei Stufen RAID-Z1, RAID-Z2 und RAID-Z3 verfügbar.

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Redundante Festplatten

Was ist Synology Hybrid RAID (SHR)?

Synology Hybrid RAID ist eine vom Unternehmen Synology eingeführte Technik, die ähnliche Möglichkeiten wie die RAID-Technik bietet. Sie ist für Network Attached Storages von Synology vorgesehen und erleichtert die Einrichtung eines redundanten Speichers, bestehend aus mehreren Festplatten. SHR ermöglicht einen effizienteren Umgang mit dem zur Verfügung stehenden Speicherplatz.

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Read-Only Memory

Was ist ein ROM-Speicher?

Ein ROM-Speicher ist ein Datenspeicher, der im normalen Betrieb nur lesbar und nicht beschreibbar ist. Er behält im stromlosen Zustand seine Daten. In Computersystemen ist beispielsweise das BIOS für Grundfunktionen zum Starten des Rechners im ROM abgelegt. Es existieren verschiedene Arten von ROM-Speichern, die sich unter anderem in der Art der Programmierung unterscheiden.

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Definition

Was ist ein Storage Area Network (SAN)?

Ein Storage Area Network verbindet verschiedene Speichermedien über eine Netzwerk miteinander und stellt die Ressourcen mit hoher Performance Servern zur Verfügung. Das Netzwerk ist ausschließlich für die Übertragung der Daten der Massenspeicher vorgesehen. Über ein SAN lassen sich auch größere Entfernungen überbrücken.

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Definition

Was ist ein EEPROM?

Ein EEPROM ist ein nicht-flüchtiger Speicher, der elektrisch beschrieben und gelöscht wird. Die Anzahl der Programmierzyklen ist begrenzt. Im Gegensatz zum EPROM ist kein UV-Licht zum Löschen der Daten notwendig. Typische Anwendungen sind das gelegentliche Speichern von Konfigurationsdaten und -parametern in elektronischen Geräten.

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Tausend Bytes

Was ist ein Kilobyte (kB/KB)?

Ein Kilobyte (kB/KB, KByte) entspricht zehn hoch drei = 1.000 Byte. Das Kilobyte und Vielfache davon werden verwendet, um beispielsweise die Kapazität eines Datenspeichers oder Dateigrößen zu benennen. Grundlage des Kilobytes bildet die kleinste Informationseinheit in der IT, das Binary Digit (Bit). Im Gegensatz zum Kilobyte berechnet sich das Kibibyte (KiB) aus der Zweierpotenz und entspricht 1.024 Byte.

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Steuerungselement für den Speicherverbund

Was ist ein RAID-Controller?

Ein RAID-Controller verbindet mehrere physisch voneinander unabhängige Festplatten zu einem logischen RAID-Verbund. Aufgabe des Controllers ist es, die Kommunikation innerhalb des Festplattenverbunds zu koordinieren und die Lese- und Schreibzugriffe gemäß des konfigurierten RAID-Levels zu steuern. Controller können Software- oder Hardware-basiert sein.

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Definition

Was ist das New Technology File System (NTFS)?

Das New Technology File System (NTFS) ist ein von Microsoft für das Betriebssystem Windows entwickeltes File- beziehungsweise Dateisystem. Es löst das ältere FAT32-Dateisystem ab und bietet zahlreiche Vorteile und Funktionserweiterungen. Unterstützt werden individuelle Zugriffsrechte, Komprimierung, Verschlüsselung und sehr große Partitions- und Dateigrößen.

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Das Bit-Oktett

Was ist ein Byte?

Ein Byte besteht aus einer Folge von acht einzelnen Bits und ist in vielen Computerarchitekturen die kleinste adressierbare Einheit. Das Bit ist die kleinste Informationseinheit eines Bytes und kann die beiden Zustände „0“ und „1“ annehmen. Mit acht Bits lassen sich in einem Byte 256 verschiedene Zustände darstellen. Mithilfe von Bytes sind beispielsweise Zahlen oder Buchstaben kodierbar.

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Definition

Was ist ein Cache-Speicher?

Ein Cache-Speicher ist ein schneller Zwischenspeicher. Er wird eingesetzt, um die Zugriffszeiten auf Informationen zu beschleunigen. Der Cache reduziert die Anzahl notwendiger Zugriffe auf ein langsameres Speichermedium. Die Zwischenspeicher können als Hardware oder als Software-Funktion realisiert sein.

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Massiv skalierbares Cloud Computing

Was ist ein Hyperscaler?

Ein Hyperscaler ist ein Anbieter von IT-Ressourcen auf Basis des Cloud Computings, dessen Ressourcen sich horizontal in hohem Maß skalieren lassen. Oft sind tausende Server und Storage-Systeme über leistungsfähige Netzwerke miteinander verbunden. Zu den derzeit bedeutendsten Hyperscalern zählen die Amazon Web Services (AWS), Microsoft Azure, Google Cloud Platform (GCP) und IBM.

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Definition

Was ist ein Solid State Drive (SSD)?

Ein Solid State Drive ist eine Speichermedium, das wie eine Festplatte in einem Rechner verwendet werden kann. Im Gegensatz zur herkömmlichen Festplatte besitzt die SSD keine beweglichen Teile und verwendet Halbleiterspeicher zur Ablage der Daten. SSDs zeichnen sich durch ihre Robustheit, kurze Zugriffszeiten und einen lautlosen Betrieb aus.

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Kleinste Informationseinheit

Was ist ein Bit?

Das Bit ist im Computerumfeld die kleinste Informationseinheit und kann die Werte „0“ oder „1“ annehmen. Zur Darstellung mehrerer Zustände und Kodierung von Zahlen oder Buchstaben werden mehrere Bits zu einer Bitfolge wie dem Byte zusammengefasst. Ein Byte besteht aus acht einzelnen Bits. Typische Vielfache eines Bits sind Kilobit, Megabit oder Gigabit.

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Definition

Was ist eine Virtuelle Maschine (VM)?

Eine Virtuelle Maschine (VM) ist ein virtuelles Computersystem, das auf einem Host-System ausgeführt wird. Es lassen sich mehrere voneinander isolierte VMs auf einem Host-System parallel betreiben. Die Zuweisung der physikalischen Hardware-Ressourcen des Host-Systems erfolgt über sogenannte Hypervisoren.

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Definition

Was ist Fibre Channel?

Fibre Channel (FC) gestattet die Datenübertragung zwischen Servern und Speichergeräten mit hoher Geschwindigkeit. Es handelt sich um ein Übertragungssystem, das speziell für Storage Area Networks (Speichernetzwerke) vorgesehen ist. FC unterstützt verschiedene Topologien und lässt sich auch auf IP- und Ethernet-basierten Infrastrukturen realisieren.

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Definition

Was ist Data Governance?

Data Governance steht für ganzheitliches Management von Daten, die in einem Unternehmen oder einer Organisation verwendet werden. Es beinhaltet Richtlinien und Vorgehensweisen, um die Qualität, den Schutz und die Sicherheit der Daten zu gewährleisten und sorgt für die Einhaltung rechtlicher Vorgaben.

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Definition

Was ist Data Management /​ Datenmanagement?

Das Data Management ist eine Sammlung von Maßnahmen, Verfahren und Konzepten. Ziel ist die Bereitstellung von Daten für eine optimale Unterstützung der verschiedenen Prozesse in den Unternehmen. Zum Datenmanagement gehören Maßnahmen zur Sicherstellung der Datenqualität, -konsistenz und -sicherheit sowie das Data Lifecycle Management.

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Definition

Was sind IDE, ATA (PATA) und ATAPI?

IDE und ATA sind Standards für die parallele Übertragung von Daten zwischen einem Computersystem und einem Speichermedium wie einer Festplatte. ATAPI erweitert den Standard und ermöglicht den Anschluss von Geräten wie Bandlaufwerken, optischen Laufwerken oder Wechseldatenträgern.

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Arbeitsspeicherriegel

Was ist ein Dual Inline Memory Module (DIMM)?

Ein Dual Inline Memory Module ist ein Speicherriegel, der mit SDRAM-Speicherbausteinen eines bestimmten Typs bestückt ist und in PCs, Servern oder anderen Geräten als Arbeitsspeicher dient. Er lässt sich in Steckplätze auf dem Motherboard installieren und ist in verschiedenen Bauformen erhältlich. Die Bauformen besitzen, abhängig vom Typ, Kerbungen an verschiedenen Stellen und unterschiedlich viele Kontakte.

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Definition

Was ist On-Premises?

On-Premises beschreibt ein Software-Nutzungsmodell, bei dem der Lizenznehmer die Software auf eigenen oder gemieteten Servern betreibt. Der Lizenznehmer hat die vollständige Kontrolle über seine Daten. Ihm entstehen Aufwände für die Wartung und den Betrieb von Soft- und Hardware. Das Nutzungsmodell stellt das Gegenstück zum Cloud-Computing-Modell SaaS (Software-as-a-Service) dar.

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Synchronous Dynamic Random Access Memory

Was ist ein SDRAM?

Ein SDRAM ist ein halbleiterbasierter Speicher, der als Arbeitsspeicher in Computersystemen verwendet wird. Die Speicherchips sind auf DIMMs installiert und lassen sich in Speicherbänke einsetzen. Der Speicher synchronisiert sich mit dem Systemtakt des Rechners. Eine Weiterentwicklung ist der Double Data Rate Synchronous Dynamic RAM (DDR Synchronous DRAM).

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Dateisystem

Was ist ein Filesystem?

Das Filesystem ist für die Organisation der auf Speichermedien abgelegten Dateien verantwortlich. Es ist ein Bestandteil eines Betriebssystems und kann von Speichermedium zu Speichermedium unterschiedlich sein. Das Filesystem definiert Dateinamenskonventionen, Dateiattribute oder die Zugriffskontrolle. Typische Filesysteme sind FAT, NTFS, Ext oder ISO 9660.

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Überdimensionierung von IT-Ressourcen

Was ist Over-Provisioning (Überprovisionierung)?

Over-Provisioning ist ein Verfahren, das IT-Ressourcen so dimensioniert, dass sich steigender Bedarf oder Spitzenlasten abdecken lassen. Im normalen Betrieb haben die IT-Systeme mehr Leistung oder Kapazität als benötigt. Im Zusammenhang mit Solid State Drives bedeutet Überprovisionierung, dass ein bestimmter Anteil des Speicherbereichs für Anwendungen nicht nutzbar ist. Die Performance und Lebensdauer der SSD lässt sich so steigern.

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Speicherplatz für die Bytes

Was ist Speicherkapazität?

Die Speicherkapazität benennt die maximale Datenmenge, die sich in einem Datenspeicher speichern lässt. Die Grundeinheit ist das Bit. In der Regel erfolgt die Angabe in Byte (8 Bit) und Mehrfachen von Byte wie Kilobyte, Megabyte oder Gigabyte. Abhängig von der binären oder dezimalen Berechnung, kommt es zu Unterschieden der Menge an tatsächlich speicherbaren Bytes.

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Eine Billiarde Bytes

Was ist ein Petabyte (PB)?

Ein Petabyte (PB, PByte) entspricht zehn hoch 15 = 1.000.000.000.000.000 Byte. Das Petabyte und Vielfache davon werden verwendet, um beispielsweise die Kapazität eines Datenspeichers oder Datenmengen zu benennen. Grundlage des Petabytes bildet die kleinste Informationseinheit in der IT, das Binary Digit (Bit). Im Gegensatz zum Petabyte berechnet sich das Pebibyte (PiB) aus der Zweierpotenz und entspricht 1.125.899.906.842.624 Byte.

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Definition

Was ist eine VHDX-Datei?

In einer VHDX-Datei lässt sich der Inhalt einer kompletten Festplatte virtuell in Form einer einzigen Datei speichern. Das Dateiformat ist eine Erweiterung des VHD-Formats und wurde erstmals mit Windows 8 und Windows Server 2012 veröffentlicht. Es bietet gegenüber dem VHD-Format zahlreiche Verbesserungen und Funktionserweiterungen.

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Die wichtigsten IT-Fachbegriffe verständlich erklärt. (© aga7ta - Fotolia)
Eine Billion Bytes

Was ist ein Terabyte (TB)?

Ein Terabyte (TB, TByte) entspricht zehn hoch zwölf = 1.000.000.000.000 Byte. Das Terabyte und Vielfache davon werden verwendet, um beispielsweise die Kapazität eines Datenspeichers oder Datenmengen zu benennen. Die Grundlage des Terabytes bildet die kleinste Informationseinheit in der IT, das Binary Digit (Bit). Im Gegensatz zum Terabyte berechnet sich das Tebibyte (TiB) aus der Zweierpotenz und entspricht 1.099.511.627.776 Byte.

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Was ist ein Hypervisor?

Ein Hypervisor, auch Virtual-Machine-Monitor (VMM) genannt, ist eine Software zur Virtualisierung von Rechnerressourcen. Er weist den verschiedenen virtuellen Instanzen Ressourcen wie CPU, RAM oder Festplattenspeicher zu. Der VMM sorgt für die Trennung der virtuellen Systeme untereinander und erlaubt den parallelen Betrieb mehrerer unterschiedlicher Betriebssysteme auf demselben Rechner.

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Was sind Container?

Container sind eine Virtualisierungstechnik im Computerumfeld, die Anwendungen inklusive ihrer Laufzeitumgebungen voneinander trennt. Im Gegensatz zu einer virtuellen Maschine beinhalten Container kein eigenes Betriebssystem, sondern verwenden das des Systems, auf dem sie installiert sind.

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Änderungen der letzten Vollsicherung

Was ist ein differentielles Backup?

Ein differentielles Backup ist eine Datensicherung, welche die Daten sichert, die sich seit der letzten Vollsicherung verändert haben oder neu dazu gekommen sind. Sie bezieht sich immer auf eine vorherige Vollsicherung. Zur Datenwiederherstellung müssen die Vollsicherung und das letzte differentielle Backup eingespielt werden. Differentielle Backups sparen im Vergleich zu regelmäßigen Vollsicherungen Speicherplatz.

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Was ist Block-Storage?

Beim Block-Storage erfolgt der Zugriff auf die Daten blockbasiert. Die Daten werden zur Speicherung in einzelne Blöcke aufgeteilt, mit Adressen versehen und auf einem oder mehreren Speichersystemen abgelegt. Aus der Adresse sind keine Rückschlüsse auf den Inhalt der Blöcke möglich. Blockbasierte Speicher kommen beispielsweise in Storage Area Networks (SANs) zum Einsatz.

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Was ist TLC-Flash?

TLC-Flash ist eine besondere Form des NAND-Flash-Speichers. Bei diesem Speicher lassen sich acht verschiedene Ladungsniveaus unterscheiden. Dadurch können drei Bit an Daten pro Zelle gespeichert werden. Der Speichertyp bietet eine hohe Speicherdichte und kommt unter anderem bei SSD-Laufwerken zum Einsatz.

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Zusammenfassung mehrerer Datenblöcke

Was ist ein Cluster?

Im Storage-Umfeld steht der Begriff Cluster für die logische Zusammenfassung mehrerer Datenblöcke eines Datenspeichers. Diese logische Einheit ist die kleinste adressierbare Einheit eines Dateisystems. Kleine Dateien belegen mindestens eine, größere Dateien mehrere oder viele dieser Einheiten. Typische Clustergrößen der verschiedenen Dateisysteme liegen zwischen 512 und 32.768 Byte.

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Eine Million Bytes

Was ist ein Megabyte (MB)?

Ein Megabyte (MB) entspricht zehn hoch sechs = 1.000.000 Byte. Das Megabyte und Vielfache davon werden verwendet, um beispielsweise die Kapazität eines Datenspeichers oder Dateigrößen zu benennen. Grundlage des Megabytes bildet die kleinste Informationseinheit in der IT, das Binary Digit (Bit). Im Gegensatz zum Megabyte berechnet sich das Mebibyte (MiB) aus der Zweierpotenz und entspricht 1.048.576 Byte.

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Bündelung von Datenträgern

Was ist ein Speicherpool?

Speicherpools kommen im Computer- und Storage-Umfeld in verschiedenen Bereichen zum Einsatz. Es handelt sich um die Bündelung mehrerer physischer Datenträger wie Festplatten zu einem gemeinsamen logischen Datenträgerpool mit höherer Gesamtkapazität und flexiblen Verwaltungseigenschaften. Innerhalb eines Speicherpools lassen sich virtuelle Datenträger anlegen.

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Was ist PCI?

PCI ist ein Standard für einen Kommunikationsbus zur Verbindung von Peripheriegeräten wie Steckkarten mit einem Rechnersystem. Lange Zeit kam er in PCs oder Mac-Rechnern zum Einsatz. Über die Jahre wurde der Standard mehr und mehr vom schnelleren Bussystem PCI Express (PCIe) abgelöst.

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Digitale Repräsentation von Informationen

Was sind Daten / data?

Daten sind in der Informationstechnik eine interpretierbare, in einem bestimmten Format vorliegende, digitale Repräsentation von Informationen. Sie lassen sich speichern, verarbeiten und über Kommunikationsverbindungen austauschen. Als Kodierung hat sich der Binärcode durchgesetzt, der Zahlen, Texte und andere Formen digitaler Daten als Folgen von Nullen und Einsen kodiert. Als Datenkategorien lassen sich strukturierte, unstrukturierte und semistrukturierte Daten unterscheiden.

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Protokoll und Interface für SSDs

Was ist der Non-Volatile Memory Express (NVMe)?

Der Non-Volatile Memory Express ist eine Spezifikation für ein Protokoll und logisches Interface, über das sich nichtflüchtige, Flash-basierte Massenspeichergeräte wie SSDs per PCIe mit einem Rechner verbinden lassen. Die Spezifikation ist speziell für die besonderen Eigenschaften flash-basierter Speichergeräte optimiert und bietet eine hohe Performance mit vielen Ein-/Ausgabeoperationen und niedrigen Latenzzeiten.

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Was ist Direct Attached Storage (DAS)?

Ein Direct Attached Storage ist ein Speicherlaufwerk, das direkt mit einem Rechner verbunden ist. Es steht exklusive für diesen Rechner zur Verfügung und bietet hohe Datentransferleistung und kurze Zugriffszeiten. Typische Schnittstellen und Protokolle für ein DAS sind eSATA, FireWire, SCSI oder USB.

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Was ist eine VHD-Datei?

Eine VHD-Datei bildet den gesamten Inhalt einer Festplatte in Form einer einzigen Datei ab. Sie besitzt ein spezielles Dateiformat – das Virtual-Hard-Disk-Format. Die Dateien tragen die Dateiendung .vhd und kommen beispielsweise zur Sicherung oder Virtualisierung von Rechnern zum Einsatz.

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Gemeinsam genutzter Speicher

Was ist Shared Memory?

Der Begriff Shared Memory steht für mehrere Technologien, welche die gemeinsame Nutzung eines Speichers ermöglichen. Welche Komponenten den Speicher gemeinsam verwenden, ist von der jeweiligen Technologie abhängig. Es kann sich beispielsweise um Rechenprozesse, Geräte oder Prozessoren handeln. Im Grafikkartenbereich ist die Technologie weit verbreitet.

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